Integration E-Flotte und Photovoltaik

Elektrisch betriebene Flotten und Photovoltaik-Anlagen lassen sich sehr gut zu einem Energiesystem zusammenschliessen. Hierbei gilt es jedoch ein geeignetes Energiemanagementsystem einzusetzen

Die Investitionskosten für Photovoltaik-Anlagen (PVA) sind in den vergangenen Jahren erheblich gesunken. Je nach Elektrizitätswerk und Tarif kann die Einspeisung des PV-Stroms ins Netz zwar finanzielle Vorteile bieten, jedoch ist der Eigenverbrauch netzdienlich und in den meisten Fällen wirtschaftlich attraktiver.   

Die Solarstromproduktion ist von der Sonneneinstrahlung abhängig und daher haben sowohl die Tageszeit, Wetterbedingungen als auch die Jahreszeit einen Einfluss auf die Energiemenge. 

Um den Verbrauch der eigens erzeugten Solarenergie zu maximieren, empfiehlt sich der Einsatz eines Energiemanagementsystems (EMS). Dabei werden die Stromproduktion und grosse Energieverbraucher, wie beispielsweise Ladestationen für Elektrofahrzeuge, Wärmepumpen, Boiler oder andere industrielle Geräte untereinander vernetzt und abhängig vom Energiebedarf und der aktuellen Energieerzeugung angesteuert. Statt eine Überproduktion ins Netz einzuspeisen, werden grosse Verbraucher eingeschaltet.

Für Flotten kann dies ein zusätzlicher Beweggrund sein auf Elektromobilität umzusteigen, da so die Energiekosten für den Betrieb der Flotte weiter sinken. Hierzu sind zwei Aspekte entscheidend. 

  1. Das Einbinden der Ladevorgänge in den allgemeinen Arbeitsablauf. Da PVA mittags am meisten Strom produzieren, muss abgestimmt werden, wann welche Fahrzeuge laden und wie dies die Arbeitsabläufe beeinflusst.
  2. Die Regelung der intelligenten Steuerung der Verbraucher.

Perspektivisch wird es eine Integration von PVA und Fahrzeug durch das EMS geben, sodass die Fahrzeugbatterie als Pufferspeicher genutzt werden kann.

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